Gesundes Wasser ist lebensnotwendig für den Menschen und zählt zu den wichtigsten Lebensmitteln. Aus diesem Grund sollte Wasser immer eine gute Qualität aufweisen. In Deutschland gilt die Trinkwasserverordnung, die mit Grenzwerten für mögliche Keime und Schadstoffe die Qualität des Trinkwassers reguliert. Gesundes Wasser ist deshalb so wichtiger den Menschen, da wichtige Stoffwechselprozesse im menschlichen Körper ohne den Verzehr von Wasser nicht ablaufen können. Besteht ein Wassermangel, kann sich das Blut beispielsweise verdicken, wodurch der so wichtige Transport von Nährstoffen und Sauerstoff hin zu den Zellen nicht optimal gewährleistet werden kann. Der menschliche Körper benötigt zudem auch Wasser, um Giftstoffe ausscheiden zu können. Der Körper eines Erwachsenen besteht zu über 60 Prozent aus Wasser. Durch Körperausscheidungen, Schwitzen und auch die Atmung verliert der Mensch jeden Tag einen Teil des körpereigenen Wassers. Die Menge ist dabei von ganz unterschiedlichen Faktoren abhängig, zum Beispiel davon, wie stark man schwitzt oder wie sehr man sich körperlich anstrengt. Bei geringer körperlicher Anstrengung und bei durchschnittlichen Temperaturen sollten 1,5 bis 2 Liter Wasser pro Tag getrunken werden. Bei hohen Temperaturen oder bei großer körperlicher Anstrengung sollte die Menge der Wasserzufuhr erhöht werden.

1) Wieviel Schadstoffe darf gesundes Wasser höchstens enthalten?

Das Leitungswasser wird in Deutschland nach Regeln überprüft und gilt generell als sauber. Die Qualität des Trinkwassers hat sich hierzulande im Laufe der Zeit immer weiter verbessert. Für das gesunde Wasser direkt aus der Leitung sorgen die in Deutschland geltenden, Grenzwerte, die von der Trinkwasserverordnung vorgegeben werden. Die Trinkwasserverordnung schreibt unter anderem für die Schwermetalle Kupfer und Blei einen Grenzwert von 2 mg/l beziehungsweise 0,01 mg/l vor. Es kann jedoch vorkommen, dass diese Grenzwerte überschritten werden, zum Beispiel aufgrund von alten Bleileitungen oder im Falle neu verlegter Kupferrohre. Auch von Kaffee- oder Espressomaschinen können Bleiverbindungen freigesetzt werden. Pestizidrückstände, Nitrite und Nitrate, die aus der Landwirtschaft stammen, können das Wasser ebenfalls belasten. Dabei schreibt die Trinkwasserverordnung einen Grenzwert für Nitrat von 50 mg/l vor. Daneben kann das Leitungswasser von Medikamentenrückständen oder Chemikalien, die in der Industrie verwendet werden, verunreinigt werden. Kannen Wasserfilter

2) Wie viele Mikrolebewesen dürfen in Wasser gesund enthalten sein?

Wasser beinhaltet viele Mikrolebewesen, von welchen die meisten unbedenklich sind. Ganz im Gegenteil: Dank der Mikroorganismen, die sich im Wasser befinden, wird das Wasser beispielsweise mit Sauerstoff versorgt oder auf natürliche Weise gefiltert. Zu den möglichen schädlichen Keimen im Trinkwasser zählen auch Legionellen und Coli-Bakterien, die beispielsweise Durchfall verursachen können. Besonders gut können sich Legionellen in lauwarmen, stehenden Wasser vermehren und beim Einatmen Lungenentzündungen verursachen. Um festzustellen, ob eine schädliche Konzentration im Wasser auftritt, sieht der Gesetzgeber vor, das Trinkwasser auf Bakterien und Keime zu überprüfen. Dabei sind die Grenzwerte von der Art der Erreger abhängig. Zu den Keimen, die im Leitungswasser nicht nachgewiesen werden dürfen zählen coliforme Bakterien, Enterokokken, E. coli und Pseudomonas aeruginosa. Die bereits erwähnten Legionellen treten in natürlicher Form im Wasser auf, dürfen aber den Grenzwert von 100 KBE pro 100 ml Wasser nicht überschreiten. Die Einheit KBE steht für koloniebildende Einheit, welche die Menge an Mikrolebewesen beschreibt.Auch Mikrolebewesen wie Amöben können sich im Trinkwasser vermehren und möglicher Weise Krankheiten übertragen. Die Konzentration der Amöben wird im Zusammenhang mit den Legionellen gemessen, da sich diese in den Amöben stark vermehren. Das gesundheitliche Risiko ist immer von dem jeweiligen Gesundheitszustand abhängig.

3) Wie viele und welche Minaralien müssen im gesunden Wasser enthalten sein?

Dadurch, dass Grundwasser mit mineralhaltigen Gesteinen, die sich in den Bodenschichten befinden, in Berührung kommt, ist es von Natur aus reich an Mineralien. Die genaue Zusammensetzung der enthaltenen Mineralien variiert und ist immer abhängig von den geologischen Gegebenheiten. Aus diesem Grund gibt es hinsichtlich des Leitungswassers große regionale Unterschiede bezüglich seines Gehaltes an Mineralstoffen. Zu den Mineralstoffen, die im Wasser enthalten sind zählen Magnesium, Calcium, Natrium, Kalium, Sulfat und Eisen. Leitungswasser ist ein wichtiger Bestandteil der Ernährung und erwiesenermaßen reich an den lebenswichtigen Nährstoffen. Bei der Frage, wie hoch der Gehalt an Mineralstoffen im Wasser sein soll, gehen die Meinungen stark auseinander. Heutzutage gehen viele Experten davon aus, dass der menschliche Körper die in der Nahrung enthaltenen Mineralstoffe besser verwenden kann als die anorganisch-gelösten Mineralien, die sich im Trinkwasser befinden. In Bezug auf mineralstoffhaltiges Wasser sollte insbesondere auf die Fluorid-Konzentration geachtet werden, denn eine zu hohe Konzentration kann für den Körper schädlich sein. Personen, welche die Mineralien aus dem Wasser filtern möchten, haben die Möglichkeit, auf professionelle Wasserfilter zurückgreifen. Während es aus gesundheitlicher Sicht unbedenklich ist, dem Körper mehr Magnesium und Calcium zuzuführen, als er tatsächlich benötigt, so kann sich eine zu hohe Dosis an Flourid negativ auf die Gesundheit auswirken. Gesundes Wasser sollte dem Körper die Mineralstoffe in einem ausgewogenen Verhältnis zuführen. Zwar wird der Großteil des täglichen Mineralstoffbedarfs durch die Aufnahme der Nahrung gedeckt, doch kann es unter gewissen Umständen, wie beispielsweise durch starkes Schwitzen zu einem Verlust an bestimmten Mineralien kommen, der dann gedeckt werden sollte. Welche Mengen an Mineralien und Spurenelementen das Wasser beinhalten sollte und welche Mengen gesund für den menschlichen Körper sind, ist stark von der individuellen, gesundheitlichen Verfassung abhängig. Personen, die unter hohem Blutdruck leiden, sollten zum Beispiel auf natriumreiches Wasser verzichten und besser zu natriumarmen Wasser greifen. Für die Qualität des Wassers ist das Verhältnis einzelner Mineralstoffe deshalb wichtig, da sich die unterschiedlichen Mineralstoffe und Spurenelemente in ihrer Anzahl und bezüglich ihrer Wirkung gegenseitig beeinflussen können. So gilt zum Beispiel das Verhältnis von 2:1 in Bezug auf Calcium und Magnesium als optimal.

4) Ist Wasser hart oder weich?

Die Härte des Wassers beschreibt den im Wasser befindlichen Anteil von Magnesium und Kalzium und deren Verbindungen. Wasser wird als hart bezeichnet, wenn es dem sogenannten Härtebereich III entspricht. Von weichem Wasser wird gesprochen, entspricht das Wasser dem Härtebereich I. Das bedeutet: Je härter das Wasser ist, desto mehr Magnesium und Calcium sind darin enthalten. In Bezug auf den Geschmack des Wassers kommt es hinsichtlich seines Härtebereichs jedoch immer auf die individuellen Vorlieben an, da diese Mineralien einen Eigengeschmack haben. Dies ist der Grund, weshalb beispielsweise Tee oder Kaffee mit hartem Wasser zubereitet einen anderen Geschmack haben können und Geräte wie Kaffeemaschinen öfter entkalkt werden müssen. Auch kann der Härtebereich die Körperpflege beeinflussen. Zum Beispiel wird bei der Haarwäsche mit weichem Wasser meist nicht so viel Shampoo benötigt. Die Frage, ob gesundes Wasser hart oder weich sein sollte lässt sich nicht klar beantworten. Personen, die einen neutralen Geschmack des Wassers bevorzugen, haben die Möglichkeit, das Leitungswasser mit einem Wasserfilter zu filtern.

Fazit

Die Qualität des Wassers ist hierzulande durch die Regulierungen, die durch die Trinkwasserverordnung festgelegt werden, generell gut. Der Anteil, der im Trinkwasser enthaltenen Mineralstoffe und deren Zusammensetzung unterscheidet sich regional und ist immer abhängig von den jeweiligen geologischen Gegebenheiten. Neben eventuellen Verunreinigungen des Wassers durch Abwässer, Landwirtschaft und Industrie kann es jedoch auch durch natürliche Einflüsse zu Schadstoffbelastungen im Grundwasser kommen. Die Trinkwasserverordnung legt Grenzwerte für Keime wie Coli-Bakterien, Schwermetalle, sowie Nitrat und Nitrit fest, wobei diese nicht überschritten werden dürfen. Um das Trinkwassers ganz genau auf Verunreinigungen zu testen, wird spezielle Labortechnik benötigt. Mit Wasseranalysen per Test-Kits haben Verbraucher die Möglichkeit, die Qualität des Wassers und dessen genaue Zusammensetzung durch ein Labor überprüfen und analysieren zu lassen.

Es ist wichtig, das Wasser aus privaten Wasserzuläufen, wie Quellen und Brunnen regelmäßig zu testen. Natürlich vorkommende Stoffe, wie Eisen / Kupfer / Chlor; sowie ein erhöhter Nitratgehalt, durch Gülledüngung und Landwirtschaft, können die Qualität beeinträchtigen. Filtersysteme von Wasseraufbereitungsanlagen sollten regelmäßig auf ihre Effektivität überprüft werden.

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